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Pfarrstelle

Pfrin. Anette und Pfr. Gunther Reese
Limesstraße 4
91614 Mönchsroth
Telefon: (09853) 16 88
Fax:      (09853) 44 53

Diederstetten, Dambach, Beermühle,
Beerlismühle, Birkenzell, Gaxhardt, Gerau, Hasselbach,Kaltenwaag, Kreuthof, Maxenhof, Oberbronnen, Regelsweiler, Schnepfenhof, Strambach,Stillau, Stödtlen, Unterbronnen,
Winnetten, Winterhof, Wilburgstetten, Wittenbach

pfr reese

Pfrin. Anette und
Pfr. Gunther Reese

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Kirchengemeinde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Büro
Claudia Lechler
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Bürozeiten
Mo. - Mi., Fr.
08.00-11.30 Uhr

 
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Kirchenleitung

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Telefon: 0157 73 41 01 36

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moenchsroth mit dorfkirche

Mönchsroth mit Dorfkirche

 

innenansicht dorfkirche moenchsroth

Innenansicht Dorfkirche

 


st peter und paul moenchsroth 

Klosterkirche St. Peter und Paul 

     
Internet www.moenchsroth.de
www.stoedtlen.de
 
     

Friedhofsatzung

können Sie als PDF-Datei hier einsehen!

 
     

Klosterkirche
St. Peter und Paul

Flyer; können Sie als PDF-Datei hier
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Internet

Kindertagesstätte "Arche unterm Regenbogen"



     
     

 

Dorfkirche

Die inmitten des Ortes gelegene Dorfkirche “St Oswald und Aegidius” birgt ein interessantes Programm fränkischer Emporenmalerei. Das Wappen über dem Westeingang und dem Chorbogen erinnert an das bis zum Jahr 1962 bestehende Patronat der Oettinger Fürsten. Die Baugeschichte lässt sich im Chorraum bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückverfolgen. Das Bestehen einer Pfarrei ist allerdings schon für das 12. Jahrhundert bezeugt. Die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte in mehreren Bauabschnitten erweitert. Der einschneidenste Eingriff geschah zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als der Turm seine heutige Gestalt mit dem achteckigen Aufsatz und der “Welschen Haube” erhielt. Der Glockenstuhl trägt die Jahreszahl 1609. Die beiden ältesten Glocken stammen aus dem Jahr 1498 von Peter Gereis aus Augsburg. Das Kirchenschiff wurde mit einer Holztonne überspannt, die Nordseite in einer Flucht mit dem älteren Sakristeivorbau verbunden. Im Jahr 1620 wurden die Kanzel und die Emporen eingebaut. Die Anordnung der 30 auf Holz gemalten Ölbildtafeln der Emporenbrüstungen stammen aus dem Jahr 1685, als wegen Platzmangel erneut eine Erweiterung der Emporen notwendig geworden war. Vermutlich wurden dabei ältere Bilder verwendet und ergänzt.
Die Emporenbilder stellen drei einander ergänzende Bildprogramme dar. Unter jedem Bild ist der Name und der Beruf des Stifters vermerkt. Dargestellt sind 6 alttestamentliche und 11 Szenen aus dem Leben Jesu mit Schwerpunkt der Passion. Zwischen den alttestamentlichen Szenen und dem Wirken Jesu besteht nach den Vorstellungen des Künstlers ein typologischer Zusammenhang. Das dritte Bildprogramm mit Vorbildern aus der Rubens-Schule zeigt den nachösterlichen Kreis der Apostel mit Jesus in der Mitte. Über den Bildern ist das apostolische Glaubensbekenntnis in lateinischer Sprache notiert.
Die letzte große Veränderung brachte der Umbau im Jahr 1937 mit sich. Wegen Platzmangel wurde das Kirchenschiff nach Süden erweitert. Dabei wurde die alte Orgelempore über dem Chorbogen beseitigt. Die neue Orgel der Firma Steinmeier fand ihren jetzigen Platz auf der Westempore. Die Holztonne wurde neu aufgebaut, ohne jedoch die alten Querbalken zu verwenden. In der Sakristei wurden 12 Apostelkreuze aufgedeckt, die aus dem 15. Jahrhundert stammen dürften.

 


 

 

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